Übersicht der Berliner Freiräume auf ParcView

Förderkreis Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin Friedrichsfelde e.V. • Beiträge auf PARCVIEW


Gedenkstätte der Sozialisten, Zentralfriedhof Friedrichsfelde

Am 21. Mai 1881 wurde der "Städtische Gemeindefriedhof für Berlin" in Friedrichsfelde feierlich eingeweiht. Die Stadt Berlin hatte das 25 Hektar große, damals noch außerhalb der Stadtgrenze liegende Areal erworben, da die innerstädtischen Friedhöfe an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit stießen. Der Berliner Stadtgartendirektor Hermann Mächtig (1837-1909), ein Schüler Peter Joseph Lennés, und der Königliche Gartenbaudirektor Axel Fintelmann (1848-1907) orientierten sich bei der Anlage des Friedhofs an dem 1877 eröffneten und als Landschaftspark gestalteten Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Der Friedhof in Friedrichsfelde stand für "alle Bekenntnisse und sozialen Schichten" offen. Seit der Beisetzung von Wilhelm Liebknecht (1826-1900) entwickelte sich Friedrichsfelde zum bevorzugten Begräbnisort führender Vertreter der Arbeiterbewegung. Vertreter der Gründergeneration der deutschen Sozialdemokratie und der Gewerkschaftsbewegung fanden im vorderen Teil ihre letzte Ruhestätte (zum Beispiel Ignaz Auer, Paul Singer, Carl Legien, Theodor Leipart).

Video schließen (x)

Anfang

»

«