Übersicht der Berliner Freiräume auf ParcView

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Jüdischer Friedhof Weißensee

Berlin besitzt mit über 240 Friedhöfen die vermutlich höchste Friedhofsdichte europäischer Metropolen. Der unter Denkmalschutz stehende Jüdische Friedhof in Weißensee ist heute nicht nur der ausgedehnteste innerstädtische Begräbnisplatz Berlins, sondern mit gut 43 Hektar zugleich der flächenmäßig größte jüdische Friedhof Europas. Seine einmalige Bedeutung verdankt er aber nicht nur dieser Tatsache und seinem künstlerisch bemerkenswerten Grabmalbestand, sondern vor allem der engen Verknüpfung mit dem Schicksal der jüdischen Bürger Berlins. Auf dem Friedhof in Weißensee ruhen Männer und Frauen, die sich durch außerordentliche Leistungen in Medizin und anderen Natur- und Geisteswissenschaften, Bildender Kunst, Literatur und Publizistik, Technik, Industrie und Handel oder der Kommunalpolitik bleibende Verdienste erworben haben.

Luisenstädtischer Kanal

Der Luisenstädtische Kanal wird Mitte des 19. Jh. als Schifffahrtskanal zwischen Spree und Landwehrkanal im Zuge der baulichen Erweiterung Berlins auf der Grundlage des von Peter Joseph Lenné (1789-1866) entworfenen "Bebauungs-Plan für das Cöpnicker Feld zu Berlin" angelegt. Als Vorbilder dienen die Straße Unter den Linden und – als Hinweis auf Königin Elisabeth, Gemahlin Friedrich Wilhelm IV. und Tochter des bayrischen Königs Ludwig I. - der Kanal im Park von Schloss Nymphenburg (München). Zugleich bildet der Luisenstädtische Kanal das Kernstück von Lennés Plan "Projektirte Schmuck- und Grenzzüge von Berlin mit nächster Umgegend" (1840). 1926/27 wird er zugeschüttet, und zwischen den alten Kanalmauern entstehen nach Plänen des Berliner Stadtgartendirektors Erwin Barth (1880-1933) und der Gartenamtsleiter Hans Martin und Leo Kloss Schmuckbecken, blühende Gärten, Spielplätze und Promenaden.

Platz der Luftbrücke

Der Platz der Luftbrücke im Bezirk Tempelhof-Schöneberg nimmt in Berlin eine besondere Stellung ein: die Platzanlage ist eine der wenigen Gartengestaltungen der 1950er Jahre, die in ihren Grundstrukturen weitestgehend unverändert bis heute erhalten blieb. Die Geschichte des Platzes beginnt 1938-1939 mit dem Bau des Flughafens Tempelhof, hier entsteht zwischen Flughafenvorfahrt und Tempelhofer Damm ein halbkreisförmiger Rasenplatz. Im Juli 1951 wird das nach einem Entwurf von Eduard Ludwig errichtete Luftbrückendenkmal eingeweiht, aus diesem Anlass erfolgt die gärtnerisch schlicht gehaltene Umgestaltung des Platzes durch das Gartenbauamt Tempelhof. Im Zuge des Straßenumbaus Columbiadamm kommt es 1956-1957 zu einer Neugestaltung des Platzes durch das Gartenbauamt Tempelhof unter Leitung des Gartenamtsleiters Cuno Cablitz ; zeitgleich werden mit dem Straßenausbau auch die Eingänge zur U-Bahnstation „Platz der Luftbrücke“ neu gebaut. Zudem werden im Umfeld des Platzes durch das Gartenbauamt Tempelhof vier bepflanzte, höhengestaffelte Hochbeete im Straßenraum angelegt, die in gestalterischer Korrespondenz mit der Platzanlage stehen.

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