Übersicht der Berliner Freiräume auf ParcView

Lützow 7 • Projekte auf PARCVIEW


Ebertplatz

Der Ebertplatz als Teil des Gesamtensemble Spreebogen ist ein repräsentativer, öffentlicher Raum, "Entree" oder "Foyer" zum Parlamentsgebäude des Deutschen Bundestages. Er ist Ort der Begegnung von Öffentlichkeit und Politik und wird in seiner Gestaltung durch diese Funktion im Besonderen determiniert. Als Teil des Entwurfes Platz der Republik berücksichtigt er sowohl repräsentative als auch funktionale Anforderungen. Eine Solitärbaumgruppe aus Platanen - in Ergänzung der großen Bäume im Garten des Reichstagspräsidentenpalais - überkront einen leicht rückgezogenen Ort am Platz im Gegenüber des Arbeitseinganges des Parlaments, mit Blick auf die Spree. Vor dem Ostportal ist ein Steinteppich großformatiger Platten, mit schwebenden Steinen, die Gelegenheit zum Verweilen geben und der Illumination dienen, ausgelegt. Die Inszenierung des Ortes setzt gewählte Formate des Platzmaterials in Zahl und Maß zum historischen Bauwerk in Beziehung. Die Geometrie der Platzfläche bezieht Gebäude auf Platz und Platz auf Gebäude. Zur Wasserseite des Platzes eröffnet eine großzügige Spreetreppe den östlichen Auftakt der Südallee des Bandes des Bundes.

Gartenensemble, Jüdisches Museum

Die Gartenanlage, welche das Jüdische Museum umgibt, bindet das geschichtlich aufgeladene Konzept des Architekten Daniel Libeskind ein und thematisiert einzelne individuelle Bereiche. Aspekte der Jüdischen Geschichte Berlins sind in der Oberflächenbeschaffenheit des Geländes oder als Linien auf dem Gelände materialisiert und ablesbar. Der dem Dichter Paul Celan gewidmete Hof interpretiert den "Berliner Hinterhof". Hier gliedert in freier Interpretation einer Grafik der Ehefrau Celans ein Bodenrelief aus Naturstein die Fläche des Hofes. Der Garten des Exils (ETA Hoffmann Garten) ist ein geneigter Gartenhof, dessen mit Ölweiden bepflanzte 49 Stelen eine vielfältige Symbolik im Rahmen der Gesamtkonzeption entfaltet. Ein kleiner Spielplatz nimmt Bezüge zum Bauwerk und dem umgebenden Stadtraum auf. Er ist dem Dichter Walter Benjamin gewidmet. Ein Zitat des Paradiesgartens, innerhalb eines auf dem Schutt des Krieges entstandenen Robinienhaines, ist Symbol für die These einer denkbaren Umkehrung von historischen Ideen zum Garten des Paradieses in der Gegenwart und ist Bild für die ungebrochene Kraft der Natur.

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