Übersicht der Berliner Freiräume auf ParcView

Rehwaldt Landschaftsarchitekten • Projekte auf PARCVIEW


Gendarmenmarkt Berlin

Der Berliner Gendarmenmarkt, mitten in der historischen Friedrichstadt gelegen, ist einer der schönsten Plätze Berlins. In einer großartigen Raumwirkung präsentieren sich die historischen Bauten des Deutschen und Französischen Domes sowie des Konzerthauses. Die umliegenden Gebäude mit ihren teils reich gegliederten Fassaden geben dem Ensemble innerhalb des barocken Straßenrasters einen würdigen Rahmen.

ULAP-Platz

Mit der Umgestaltung ist das Dreieck des ULAP-Platzes, eine fast zufällig entstandene »Restfläche«, wieder ein markanter Stadtraum in unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofes, der dem neu entstehenden Stadtquartier im Berliner Zentrum eine eigenständige Identität verleiht. Dabei blickt der Ort auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zunächst als Provisorium gedacht, etablierte sich zu Ende des 19. Jahrhunderts zwischen dem Lehrter Bahnhof, Alt-Moabit und der Invalidenstraße ein Ausstellungsgelände mit dem Namen „Universum-Landes-Ausstellungs-Park“, kurz ULAP genannt. Bis kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges fanden hier die großen Ausstellungen zu Gewerbe, Hygiene, Kunst und Technik statt. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Ausstellungsgebäude während eines Bombenangriffes im November 1943 stark beschädigt und 1951 abgebrochen. Vor allem im östlichen Teil des Geländes wuchsen nach und nach Gehölze auf und ließen einen waldartigen Baumbestand im Bereich des früheren Eingangsplatzes und der Freitreppe entstehen. Das verbliebene Dreieck des ULAP-Platzes wurde eine zwischen Verkehrstrassen gelegene »Restfläche«.

Freiräume an der Akademie Jüdisches Museum Berlin

Die Platzfolge an der Akademie Jüdisches Museums entwickelt sich in einem hybriden städtebaulichen Kontext. Einerseits stellt sich das Umfeld der ehemaligen Markthalle noch ähnlich einem "Blockinnenbereich" dar. Andererseits wird mit der Öffnungsgeste zum Museum eine starke räumliche Verbindung zwischen den beiderseits der Lindenstraße gelegenen Gebäuden geschaffen. Die räumliche Konzeption geht mit einer ruhigen und zurückhaltenden Freiraumgliederung hauptsächlich auf den Zusammenhang zwischen Museum und Akademie ein. Gleichartige Gestaltprinzipien und Bodenbeläge verbinden das Umfeld der Gebäude und geben dem Gesamtkomplex eine gemeinsame Identität.

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